Dünnschliffpetrographie

Für die Identifikation und Beschreibung der Mineralzusammensetzung eines Gesteines verwenden wir die Polarisationsmikroskopie an Dünnschliffen. Polarisiertes Licht, das einen Kristall durchdringt, wird in zwei Wellen unterschiedlicher Geschwindigkeit aufgeteilt, bevor es durch Objektiv und Okular auf das Auge des Betrachters am Mikroskop trifft. Das Interferenzmuster dieser beiden Wellen ergibt charakteristische Farben, die bei der Mineralidentifikation helfen. Darüber hinaus liefert die Polarisationsmikroskopie Informationen zur Kristallsymmetrie. In aller Regel werden die Ergebnisse der Beobachtungen unter gekreuzten Polarisatoren mit denen unter einfach polarisiertem Licht kombiniert, um Minerale eindeutig identifizieren zu können.
Insbesondere für petrographische Untersuchungen an mittel- und grobkörnigen Gesteinen (sparitischer Kalkstein, Grobklastika, Plutonite und Metamorphite) ist die Dünnschliffmikroskopie sinnvoll.
Im Fall sedimentärer Gesteine hilft die Dünnschliffmikroskopie bei der Identifikation und Beschreibung von Ablagerungs- und Diagenesebedingungen sowie bei der Quantifizierung von Porenraum und der Bewertung von Porenvernetzung. All dies sind Informationen, die wichtig sind für die Beurteilung von Mutter- und Speichergesteinen.
Aktuelles
Die EAGE GET Konferenz mit Ausstellung findet in diesem Jahr in Deutschland statt:
Das Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns wird auch 2026 als Aussteller daran teilnehmen. Vom 02. bis 06.11.2026 treffen Sie uns an Stand 31 im HCC in Hannover.
Wir würden uns sehr freuen, Sie an unserem Stand begrüßen zu dürfen.
Die DGMK/ÖGEW Frühjahrstagung ist zum zweiten Mal on Tour und wir sind - wie immer - dabei!
Treffen Sie uns in Münster an Stand 32 im Obergeschoss, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns ist Projekt- und Forschungspartner im Rahmen des HENRI (Hydrogen Energy Reservoir) Projekts.
Unser Hauptaugenmerk liegt in der Bestimmung des Einflusses von H2 auf das Deckgebirge. Neben anderen Parametern bestimmen wir hierzu den Sperrdruck am Deckgebirge mit unterschiedlichen Gasen und Gasgemischen von Wasserstoff und Methan.
Ergebnisse wurden im Rahmen der dritten HENRI Konferenz im September 2025 in Bratislava präsentiert.


