Porosität

Die Porosität ist ein wichtiger Parameter zur Beschreibung der Speicherkapazität eines Reservoirgesteins, sei es im Hinblick auf sein Potenzial als Kohlenwasserstoffquelle oder für die Gasspeicherung.

Wir bieten zwei Messmethoden zur Porositätsbestimmung an: Quecksilber(Hg)-Porosimetrie oder Gas-Porosimetrie (mit He, N, Ar oder Luft als möglichen Messgasen; Messungen mit Wasser als benetzendem Fluid sind ebenfalls möglich).

Für die Gas-Porosimetrie nutzt das Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns ein Gaspyknometer (Micromeretics AccuPyc II 1340; besonders geeignet für Messungen mit He), das unter Ausnutzung des allgemeinen Gasgesetzes für die Messungen an zylindrischen oder würfelförmigen Probekörpern optimiert ist. Der Probekörper wird dazu in einen gasdichten Zylinder eingebaut, der nur wenig größer ist, als der Probekörper selbst. Über das komprimierte Gasvolumen innerhalb des Probenkörpers kann der effektive Porenraum sehr genau berechnet werden.

Die Vorteile der Gas-Porosimetrie gegenüber der Hg-Porosimetrie sind:

  • die Proben können nach der Messung für andere Untersuchungen weiterverwendet werden;
  • der Messvorgang ist sehr schnell;
  • die Methode ist kostengünstiger.
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Aktuelles

16.06.2026 · GET2026

Die EAGE GET Konferenz mit Ausstellung findet in diesem Jahr in Deutschland statt:

Logo Get2026

Das Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns wird auch 2026 als Aussteller daran teilnehmen. Vom 02. bis 06.11.2026 treffen Sie uns an Stand 31 im HCC in Hannover.

Wir würden uns sehr freuen, Sie an unserem Stand begrüßen zu dürfen.

29.04.2026 · DGMK Frühjahrskonferenz 2026

Die DGMK/ÖGEW Frühjahrstagung ist zum zweiten Mal on Tour und wir sind - wie immer - dabei!

Treffen Sie uns in Münster an Stand 32 im Obergeschoss, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

03.02.2026 · Projekt HENRI

Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns ist Projekt- und Forschungspartner im Rahmen des HENRI (Hydrogen Energy Reservoir) Projekts.

Unser Hauptaugenmerk liegt in der Bestimmung des Einflusses von H2 auf das Deckgebirge. Neben anderen Parametern bestimmen wir hierzu den Sperrdruck am Deckgebirge mit unterschiedlichen Gasen und Gasgemischen von Wasserstoff und Methan.
Ergebnisse wurden im Rahmen der dritten HENRI Konferenz im September 2025 in Bratislava präsentiert.