Bohrkernkonservierung und Lagerung

Die Erhaltung der Gesteinseigenschaften so wie wir sie im Bohrloch in situ vorfinden, ist von größter Bedeutung für die verlässliche Bestimmung der gesteinsphysikalischen und felsmechanischen Kennwerte im Labor. Daher ist eine sorgfältige Behandlung des Kernmaterials direkt nach der Kernentnahme an unabdingbar. Insbesondere Tonstein-Bohrkerne müssen sehr vorsichtig behandelt werden und vor allem vor Austrocknung geschützt werden. Das Gesteinslabor hat ein Maßnahmenpaket für die sachgemäße Behandlung von Tonstein-Kernen entwickelt, um die in situ-Eigenschaften des Gesteins auch nach der Kernentnahme so gut wie möglich zu erhalten.

Unser Kernbehandlungs-, -aufbewahrungs und -lagerungsprogramm beginnt mit der Übernahme des Kerns am Bohrloch. Wir verpacken die Tonstein-Kerne luftdicht in evakuierten Aluminiumtüten. Die eingeschweißten Bohrkerne lagern wir zudem in Linern, die mit Stickstoff befüllt werden, um chemische Reaktionen der Tonminerale mit Luftsauerstoff zu vermeiden. Diese Liner dienen auch zur Langzeitlagerung in unserem Kernlager, das mit Hilfe moderner Datenbanksofware betrieben wird.

Selbstverständlich bieten wir auch die Abholung, Aufbewahrung, Dokumentation und Lagerung von weniger empfindlichen Reservoir-Bohrkernen (meistens Sand- und Kalksteine) an.

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Aktuelles

16.06.2026 · GET2026

Die EAGE GET Konferenz mit Ausstellung findet in diesem Jahr in Deutschland statt:

Logo Get2026

Das Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns wird auch 2026 als Aussteller daran teilnehmen. Vom 02. bis 06.11.2026 treffen Sie uns an Stand 31 im HCC in Hannover.

Wir würden uns sehr freuen, Sie an unserem Stand begrüßen zu dürfen.

29.04.2026 · DGMK Frühjahrskonferenz 2026

Die DGMK/ÖGEW Frühjahrstagung ist zum zweiten Mal on Tour und wir sind - wie immer - dabei!

Treffen Sie uns in Münster an Stand 32 im Obergeschoss, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

03.02.2026 · Projekt HENRI

Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns ist Projekt- und Forschungspartner im Rahmen des HENRI (Hydrogen Energy Reservoir) Projekts.

Unser Hauptaugenmerk liegt in der Bestimmung des Einflusses von H2 auf das Deckgebirge. Neben anderen Parametern bestimmen wir hierzu den Sperrdruck am Deckgebirge mit unterschiedlichen Gasen und Gasgemischen von Wasserstoff und Methan.
Ergebnisse wurden im Rahmen der dritten HENRI Konferenz im September 2025 in Bratislava präsentiert.