Computertomographie und 3D-Bildanalyse
Computertomographie ist heute eine wichtige zerstörungsfreie Methode für die 3D-Analyse des Strukturinventars geologischer Körper. Sie hilft bei der Identifikation und räumlichen Einordnung von Klüften, Störungen, Falten und Schichtflächen u.a. in Bohrkernen.
Wir benutzen das Open-Source-Computerprogramm ImageJ für die Bearbeitung und 3D-Analyse von CT-Scans, die wir zuvor mit Hilfe eines Siemens Somatom Emotion-Tomographen gewonnen haben. Mit der OpenSource-Software ist es möglich, in einzelnen CT-Scans und Bildstapeln sowohl linienhafte Elemente, als auch Flächen und Volumina zu vermessen und zu berechnen. Sogar das Erstellen von 3D-Modellen und -Videos ist mit Hilfe von ImageJ möglich.

Aktuelles
Mit der Neuanschaffung des modernen thermischen Dilatometers DIL 502 Expedis® Select der Firma Netzsch erweitern wir unsere Möglichkeiten zur präzisen Untersuchung der thermischen Eigenschaften von Gesteinen und mineralischen Werkstoffen. Wir haben nun die Möglichkeit, gemäß DIN EN 14581:2004, ASTM D4535-13e1 (2013) oder mit einem speziell an die Bedürfnisse des Kunden angepassten Messprogramm den linearen thermischen Ausdehungskoeffizienten zu bestimmen. (für weitere Informationen siehe Thermisches Dilatometer).
Das vom Freistaat Thüringen geförderte Vorhaben wurde durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.
Die EAGE GET Konferenz mit Ausstellung findet in diesem Jahr in Deutschland statt:
Das Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns wird auch 2026 als Aussteller daran teilnehmen. Vom 02. bis 06.11.2026 treffen Sie uns an Stand 31 im HCC in Hannover.
Wir würden uns sehr freuen, Sie an unserem Stand begrüßen zu dürfen.

Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns ist Projekt- und Forschungspartner im Rahmen des HENRI (Hydrogen Energy Reservoir) Projekts.
Unser Hauptaugenmerk liegt in der Bestimmung des Einflusses von H2 auf das Deckgebirge. Neben anderen Parametern bestimmen wir hierzu den Sperrdruck am Deckgebirge mit unterschiedlichen Gasen und Gasgemischen von Wasserstoff und Methan.
Ergebnisse wurden im Rahmen der dritten HENRI Konferenz im September 2025 in Bratislava präsentiert.


