Hohlzylindertest zur Ermittlung der Festigkeit der Bohrlochwand

Dieser Test – auch TWC-Test genannt (TWC = Thick-Walled Cylinder) wird in einem Druckbehälter unter hydrostatischen Bedingungen durchgeführt.

Der verwendete Probekörper ist von zylindrischer Form mit einem Verhältnis von Länge zu Durchmesser von 2:1. Durch das Ausbohren einer zentrischen Innenbohrung entsteht ein dickwandiger Hohlzylinder. Der am häufigsten verwendete Durchmesser für den TWC-Test ist 1,5 Zoll, das zentrale Bohrloch im Zylinder misst in aller Regel 1/3 des Außendurchmessers.

Für die Durchführung des Tests wird der Probenkörper in einen ölundurchlässigen Schlauch eingebaut, um das Eindringen des Druckmediums in die Probe zu verhindern. Über den gesamten Testverlauf bleibt das zentrale Bohrloch trocken (und damit druckfrei), während der Umschließungsdruck hydrostatisch bis zum Versagen der Bohrlochwand erhöht wird. Das Probenversagen wird über einen kurzfristigen (plötzlichen) Abfall des Umschließungsdrucks detektiert. Dieser Druckabfall geht genauso in die Auswertung eines TWC-Tests ein, wie auch der Pfad des Umschließungsdrucks über die Zeit und die Volumenänderung des Druckmediums. Für den einfachen Hohlzylindertest ist jedoch nur der Druckabfall als Maß für die Festigkeit wichtig.

 

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Aktuelles

16.06.2026 · GET2026

Die EAGE GET Konferenz mit Ausstellung findet in diesem Jahr in Deutschland statt:

Logo Get2026

Das Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns wird auch 2026 als Aussteller daran teilnehmen. Vom 02. bis 06.11.2026 treffen Sie uns an Stand 31 im HCC in Hannover.

Wir würden uns sehr freuen, Sie an unserem Stand begrüßen zu dürfen.

29.04.2026 · DGMK Frühjahrskonferenz 2026

Die DGMK/ÖGEW Frühjahrstagung ist zum zweiten Mal on Tour und wir sind - wie immer - dabei!

Treffen Sie uns in Münster an Stand 32 im Obergeschoss, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

03.02.2026 · Projekt HENRI

Gesteinslabor Dr. Eberhard Jahns ist Projekt- und Forschungspartner im Rahmen des HENRI (Hydrogen Energy Reservoir) Projekts.

Unser Hauptaugenmerk liegt in der Bestimmung des Einflusses von H2 auf das Deckgebirge. Neben anderen Parametern bestimmen wir hierzu den Sperrdruck am Deckgebirge mit unterschiedlichen Gasen und Gasgemischen von Wasserstoff und Methan.
Ergebnisse wurden im Rahmen der dritten HENRI Konferenz im September 2025 in Bratislava präsentiert.